9 Beispiele für die Macht deiner Worte

Wörter haben die Macht zu erschaffen und zu vernichten, geben uns Rechtfertigungen und Ausreden, spenden Trost und beleidigen

und nur wir können entscheiden, wie wir diese Macht einsetzten. 

 

Für viele bilden Worte nur die Grundlage unserer Kommunikation aber geben sie uns nicht auch die Möglichkeit, Macht zu äußern?

 

Das ist ein spannender und nicht einfach zu fassender Gedanke.

 

Jeden Tag setzten wir diese Macht ein. Unbewusst ! 

Wir benutzen die Sprache und die Worte, die wir erlernt haben und unserer Umwelt nachahmen. 

Doch denken wir eigentlich darüber nach was wir sagen und wie wir es sagen?

Wissen wir eigentlich warum wir Sachen so benennen wie wir es erlernt haben?

Sind wir uns der Wörter bewusst? Wissen wir um die Manipulation von außen durch vordefinierte Wörter bzw. Bezeichnungen?

Wissen wir um die Macht, die wir jeden Tag äußern und was würde passieren,

wenn wir uns dieser Macht bewusst werden? 

 

Beispiele für die Macht der Worte.

 

Es ist einfacher Unkraut zu vernichten oder Ungeziefer als eine Pflanze oder ein Tier.

Ist es nicht leichter gegen jemand zu hetzten oder ihn fertig zu machen, wenn wir ihn nicht als Mensch bezeichnen?

 

Rechtfertigt das Wort "Feind" nicht eher Waffengewalt als das Wort "Fremder" oder "Revale". 

 

Warum soll ein Fehler schlecht sein oder wollen wir uns nur nicht eingestehen das es noch einen anderen Weg gibt?

 

Werten wir nicht eine Person ab, wenn wir sie als Penner, krank oder dumm bezeichnen

und zweifeln wir dann an ihrem Urteil?

Sehen wir einen Ossi genauso wie einen Wessi, einen Pole wie einen Deutschen oder einen Bauer wie einen Doktor?

 

Ist es wirklich Zwanghaft mit dem Zwang in der Haft oder Tugendhaft mit der Tugend in der Haft?

 

Sollten wir nicht erst zur hoch Zeit einer Beziehung eine Hochzeit feiern?

 

Bedeutet "Enttäuschung" nicht nur, dass die Täuschung aufhört und wir selber auf unsere eigene Täuschung reingefallen sind?

 

Stellen wir etwas vor unseren Geist und blockieren somit seinen freien Blick,

wenn wir uns etwas Vorstellen wollen? 

 

Wir beschränken unser Denken und Handeln mit Grenzen, die wir uns in unserem Geist ziehen (lassen).

Lassen wir doch lieber die Beschränkung und öffnen die Schranken.

 

Sogar die Sprache ist davon betroffen

Wir reden und reden aber sagen wir auch dabei etwas? Oft führen wir doch Monologe in Gegenwart eines Anderen und das nennen wir dann Kommunikation.

Sollten wir uns nicht auf den Gegenüber einlassen.

 

Dabei würden wir doch so viel mehr von dem anderen erfahren, wenn wir bewusst zuhören,

Vor allem die Worte die er benutzt sagen uns schon sehr viel.

 -> folgende Gedanken wurden von Dr. Ruediger Dahlke im Vortrag "Krankheit als Sprache der Seele" behandelt.

 

Täglich nutzen wir unbewusst viele Sprachen, die wir situationsbedingt einsetzten.

Dazu gehören die Weissprache (u.a. Volksmund)

und auch die Symptomsprache  (u.a. die Körpersprache)

die jeder versteht und die sehr ehrlich sind. Oft schon zu ehrlich. 

 

Wir alle drücken uns in der Symptomsprache genau so aus, wie wir uns gerade fühlen oder was wir gerade Äußern wollen oder was geäußert werden muss.

 

So lassen wir z.B. Gefühle und Emotionen über die Sprache nach außen, damit sie sich nicht verkörpern können und sich keinen anderen Ausweg suchen (z.B. über die Haut).

Wir benennen den Grund weswegen wir uns Symptome einfangen.

Warum wir uns z.B. den Schnupfen geholt haben oder die Grippe eingefangen. 

 

In der Weissprache benutzen wir Redewendungen aus dem Volksmund, die sehr viel Weisheit beinhalten und transportieren.

Wenn wir z.B. sagen: "Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen", dann haben wir mehr über die Finanzwelt begriffen also so mancher Bankangestellte. 

 

Doch warum glauben wir uns das nicht?

Warum nutzen wir nicht die Macht unserer Worte für Gutes und manipulieren durch positives Reden?

 

Große Redner können in kurzer Zeit ihr Publikum mitreißen und mit ein wenig Übung schaffen wir das auch bei uns selbst.

 

Für mehr BewusstSein im Alltag.

 www.bewusst-los.de

 

Euer Christian PE

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Petra Fuchs (Sonntag, 13 März 2016 16:19)

    Lieber Christian PE,
    danke für Deinen wertschätzenden Eintrag auf meiner Homepage. Auch ich beschäftige mich schon lange mit Sprache und deren Bedeutung. Es gefällt mir sehr gut, was und wie Du darüber schreibst. Mögen noch viele Menschen auf dem Weg zur Bewußtwerdung zu Dir kommen und sich entwickeln!
    Herzliche Grüße
    Petra Fuchs