Wie Wortmacht, bewusstMacht

In vorherigen Artikel:
9 BEISPIELE FÜR DIE MACHT DEINER WORTE


habe ich über die Macht der Worte geschrieben und anhand von Beispielen und Gedanken von Dr. Ruediger Dahlke,

Vera Birkenbihl, Wolf Schneider uva.
gezeigt wie leichtfertig und unbewusst wir im Alltag mit dieser Macht umgehen und wie einfach und gezielt wir mit dieser Macht manipuliert und gelenkt werden.

 

Aber auch wie wir durch Worte und Sprache oft mehr über uns verraten,
als es uns lieb ist. Nach der riesigen Resonanz zu dem Artikel, möchte ich eine Blogserie zu dem Thema

"Macht der Worte" starten. 

Hier möchte ich auch gleich beginnen und schon einmal einen Vorgeschmack auf kommende Artikel geben.

 

Denn…
leider wird viel zu wenig auf den Wert und den Gehalt unserer Sprachen geachtet und so reden wir sehr oft aneinander vorbei.

 

Meist sind es ja nur Monologe in der Gegenwart eines Anderen, die wir dann als Kommunikation bezeichnen.

Hören wir wirklich auf das, was ein anderer zu uns sagt oder warten wir nur auf den richtigen Zeitpunkt um ihn zu unterbrechen, damit wir dann unseren Monolog beginnen?
Auf der anderen Seite zahlen wir dann hunderte von Euro, damit uns ein Psychologe zuhört und wir uns verstanden fühlen.

Das Geheimnis eines Psychologen ist ... das Zuhören und Auswerten von dem, was wir ihm oder ihr sagen. Also unsere eigenen Worte. Unsere eigene Sprache.
Wir bringen ihm die Lösung für unser Problem gleich mit. Er hört zu. Er hört auf das, was wir ihm sagen.

Ja es ist so einfach. Ich kann das aus eigener Beratungserfahrung bestätigen. Oft sagt der Gegenüber ein paar Sätze und man weiß schon was Ihm fehlt. Zuhören und Verstehen ist der Schlüssel.

Das können nicht nur Psychologen.

Was man für hunderte von Euro mit einem Studierten erarbeitet, bekommt man meist umsonst von seiner besten Freundin oder seinem besten Freund.
Heilvoll ist die Unterhaltung die man nicht unten halten muss. Sondern offen aussprechen kann.

Benennung schafft Macht.
Wir bekommen in unserem Alltag oft eine vorgefertigte Meinung und übernehmen diese.
Es ist einfacher etwas zu übernehmen als es noch einmal zu hinterfragen, doch haben wir dann schnell ein Problem.

Es reicht schon ein kleines freches Kind, das uns in Erklärungsnot bringt.

Mir der fiesen und sehr tückisch formulierten Frage "Waruumm?"

Nicht immer reicht ein "Weil das so ist" als Antwort aus!

Spätestens nach dem 7ten "Waruuumm" muss man sich schon einmal Gedanken machen.
Warum das tatsächlich so ist, wie es ist und ob es überhaupt ein Grund hat.

Im späteren Leben …

kann das "Warum" viel bedrohlicher sein.
Warum soll Unkraut weniger Wert sein als Kraut und Blumen... wer entscheidet was Unkraut ist?

Unkräuter blühen und zählen meist zu den Heilkräutern.

Warum wird ein Nutztier so selbstverständlich getötet? Nur weil man es nutzen und essen darf?

Ist es nicht genau so ein Lebewesen wie wir?

Wir nutzen uns doch auch.

Auch auf die verschiedenen Sprachen reagieren wir heute leider nur unbewusst. Dazu gehören u.a.

-> folgende Gedanken wurden von Dr. Ruediger Dahlke im Vortrag "Krankheit als Sprache der Seele" behandelt.

Die Weissprache:
Die wir aus alten und uralten Erfahrungen, vergangener Generationen übernommen haben und weiter benutzen.

 

Wir nutzen sie oft unbewusst als Floskeln, Ratschläge, Kalendersprüche, biblische Verse oder andere Ausdrücke die meist spirituellen Ursprungs sind. Sie treffen oft ins Schwarze aber wir denken leider nie weiter darüber nach oder beziehen sie bewusst in unseren Alltag mit ein. 


"Sei nicht so nachtragend" 

 Warum tragen wir eigentlich jemanden etwas nach und belastet das nicht auch uns, solange wir es nach tragen ?

 

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"

Hier verstehen wir oft nur den ersten Teil als Aufforderung auch unseren Nächsten zu lieben aber der zweite Teil ist doch der wichtigste. Damit fängt alles an. Liebe ihn... wie dich selbst ! Also wenn man sich egal ist oder sogar nicht leiden kann, wird es schwer mit der LIEBE .

 

"Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann".

Wir können Gedanken frei bewegen, sie widerrufen oder ihnen eine andere Richtung geben... oder uns mit ihnen im Kreis drehen bis es uns schwindlig wird.

Die Körpersprache:
Die meist schon eher und ehrlicher spricht und unsere derzeitige Gemütsverfassung verrät.
Wenn wir z.B. gelangweilt schauen oder betroffen dastehen, das Gesicht zur Faust geballt, schuldig schauen und uns die Augen vor Neugier herausfallen.

Die Symptomsprache²:
Die wir meist benutzen, wenn wir Krank sind.
Diese Sprache ist die tiefste von allen, da sie sogar Aufschluss gibt, warum wir uns etwas eingefangen haben.

Warum wir uns z.B. die Grippe geholt haben oder warum uns der Hals oder der Kamm schwillt, warum wir schwer zu beißen haben und wir uns selbst angreifen.

 

Diese Sprache ist ein  Zugang zur Psychosomatik und bewehrt sich sehr gut in Kombination mit der Schulmedizin. 
²(näher ausgearbeitet von Thorwalt Dethlefsen und Dr. Rüdiger Dahlke)

 

Also seit herzlich eingeladen mit an der Blogserie zu arbeiten.

Ihr habt Beispiele die ihr hier sehen möchtet oder beitragen wollt?

Dann schreibt mir einfach und verfolgt diese Blogserie auf meinem Blog

www.bewusst-los.de

 

Für mehr BewusstSein im Alltag.

Euer

 

 

Christian PE 

Blogserie "Macht der Worte"

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Kommentare: 1
  • #1

    Katrin Albrecht (Donnerstag, 24 März 2016 21:52)

    Lieber Christian,

    mich als Schreibende freut es zu lesen, dass sich jemand für den achtsamen Umgang mit Worten einsetzt.

    "Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein." steht schon in der Bibel.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.
    Liebe Grüße
    Katrin