Leistung als Wert - Sinnlosigkeit Job oder Beruf

Das Leben ins Gleichgewicht bringen. Es verändern damit es mir gut geht und ich glücklich leben kann.

 

Bei diesem Ziel vergisst man schnell, das wenn man sich Veränderung wünscht oder darum betet auch Veränderung eintritt und das diese Veränderung sich auf alles auswirkt.

 

Wir Deutsche leben,

im Gegensatz zu unseren Nachbarn, um zu arbeiten und arbeiten nicht um zu leben, da wir es so beigebracht bekommen und dazu kommt auch noch die Meinung, Arbeit ist ernst und kein Spaß.

 

Wenn wir jetzt  eine Veränderung wollen müssen wir also auch unsere Arbeit mit einbeziehen.

 Da wir den Großteil unserer Zeit da verbringen und  sogar unseren Lebensrhythmus dem

Arbeits- und Schichtrhythmus anpassen und das auf Jahre.

 

Leistungsfähigkeit als Wert

Bei Sätzen wie:"Mach das was du gut kannst und lass dich dafür bezahlen" werde ich eigentlich immer belächelt und es brauch einige Zeit bis sich mein Gegenüber überhaupt auf diesen Gedanke einlassen kann.

 

Da eben unsere deutsche DIN-Erziehung  genau das Gegenteil beschwört, ist es nicht einfach dieses Muster zu durchbrechen. Da einzig und allein die Leistung zählt . Die zeigt auch deinen Wert!

 

Dieser Leistungsdruck zeigt sich schon sehr früh und anhand eines Beispieles wird das auf extreme Weise klar.

 

Wenn eine Familie ein geistig oder körperlich behindertes Kind bekommt, dann ist oft die größte Sorge für die Zukunft, dass das Kind später mal nichts wird.

Es wir einmal nie die geforderte Leistung erbringen und das macht uns Angst.

 

Das ist in einer Leistungs- und Arbeitsgesellschaft sehr schlecht und hier wird unbewusst der Wert für das Kind festgelegt. Außer man kapiert das und erspart dem Kind diesen Druck.

 

Work-Life-Balance

Zu einem ausgewogenen und gesundem Leben gehört eben auch eine gesunde und ausgewogene Arbeit.

Die Arbeit macht uns aus und nicht nur das. Die Arbeit verändert uns auch.

 

Das Umfeld, die Leute und eben die Energie, die daraus resultiert beeinflusst uns.

Wenn wir uns mit einem  Job zufrieden geben der weit weg von unserer Berufung liegt dann merken wir das schon an der Bezeichnung.

 

Da Beruf immer auch was mit Berufung zutun hat. 

Eine Arbeit die wir lieben, in der wir aufgehen und für die wir brennen und eben nicht ausbrennen.

 

Der kurze, Gelegenheitsjob ist sehr gut für Quereinsteiger oder um sich nebenher etwas zu verdienen.

Auf dem Weg zur Berufung brauch man Jobs, um Veränderung zu sehen und zu erfahren und zu lernen an welchem Punkt man wieder loslassen sollte.

 

Es ist aber für viele dann schwer den Job, der sie ausbrennen lässt aufzugeben.

 

Obwohl man lediglich sieht das man nicht dafür gemacht ist und seine Energie in eine andere Sache stecken sollte, wird das Aufgeben des Jobs  mit Versagen in Verbindung gebracht. 

 

Doch das ist etwas, das man in einer Leistungsgesellschaft nicht tun darf und so bleibt man hängen in einer Situation die einem nichts nützt und sogar sehr zerstörerisch ist sein kann.

 

Der Job kann mit einem One-Night-Stand gleichgesetzt werden.

Das schnelle und unverbindliche Vergnügen das jederzeit beendet werden kann, wenn es zum Unvergnügen wird.

Wie sieht deine Arbeit aus ?

Ein Job zum austoben oder eine Berufung fürs leben?

Passt dich deine Arbeit an oder passt du deine Arbeit an dich an ?

 

Teile deine Meinung zum, Thema unter diesem Beitrag mit, wie siehst du deine Work-Life-Balance?

 

Für mehr BewusstSein im Alltag

www.bewusst-los.de

 

Euer

Christian PE

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Kommentare: 3
  • #1

    Laura Pester (Mittwoch, 04 Mai 2016 07:38)

    Hallöchen Onkelchen ♡ das hast du echt toll geschrieben

  • #2

    Anita (Mittwoch, 04 Mai 2016 17:54)

    Toller Beitrag mit einem sehr wahren Kern. Ich fühle das meine aktuelle Tätigkeit oder vielmehr die Firma und deren Struktur mich nicht erfüllen, zum Teil sogar zu sehr belasten (auf Grund des hohen Stresspegels). Auf der anderen Seite erkenne ich, dass die Firma zu mir - im aktuellen Stadium - passt... Im Hamsterrädchen rennen, vieles übers Knie brechen. Es funktioniert, alles wird erledigt, irgendwie, manchmal etwas unstrukturiert, schnell, kompliziert. Somit muss ich erst mein Inneres "lösen" und oder aufräumen, um es auch nach Außen leben und in meiner Berufung aufgehen zu können. Problem erkannt, noch nicht gebannt! Aber ja, in der Leistungsgesellschaft hat man zu funktionieren, bis man es nicht mehr wie gewohnt kann...

    Beste Grüße,
    Anita

  • #3

    Christian PE (Mittwoch, 04 Mai 2016 19:37)

    @ Laura
    danke du bist cool ... Ich freu mich sehr das du meinen Blog liest.. weiter so :-)

    @ Anita
    ja das kenne ich nur zu gut, man sucht sich eben immer die Beziehungen, die einen spiegeln und man behält sie solange wie sie einem nützen..
    Da würde ich dir gern den Artikel -> die Welt als Spiegel empfehlen
    http://www.bewusst-los.de/app/flex/blog/preview/369442898
    Viel Spaß beim weiterlesen !